So meistern Sie als KMU die Digitale Transformation erfolgreich – Teil 2

Eine durchdachte, weitsichtige Unternehmens­strategie ist das Schlüss­elelement erfolgreicher Unternehmen. Nur darf dabei ein wichtiges Element nicht vernach­lässigt werden: der digitale Wandel in allen Branchen! Wir zeigen, wie Sie als KMU die Digitale Trans­forma­tion mit Ihrem Verwaltungs­rat und der Geschäfts­leitung erfolgreich anpacken.

Im ersten Teil standen die digitale Reife und das digitale Potenzial im Zentrum. Nun im zweiten Teil kommen wir zur Digital­strategie und die Umsetzung. Denn in den meisten KMU wurden unterdessen verschiedene Digitalisie­rungs­initiativen bereits gestartet.

Die Frage ist, ob diese strategisch auch in die richtige Richtung laufen? Und wer soll den digitalen Wandel des Unternehmens steuern? Die Digitale Trans­forma­tion ist klar in der Verant­wortung Ihres Verwaltungs­rats und der Geschäfts­leitung.

Teil 2: Digitalstrategie und Umsetzung

Digitalstrategie – so wird Ihre Unternehmens­strategie digital

Praktisch kein KMU hat in Sachen Digitalisie­rung noch nichts unternommen. Oft ist es aber so, dass diese Vorhaben sehr punktuell betrachtet werden. Auch liegen die Zuständig­keiten oft in den Abteilungen, was einem ganzheit­lichen Ansatz wieder­spricht.

Wenn Sie sich in Ihrem Unternehmen mit der Digitalen Trans­forma­tion beschäftigen, müssen Sie dieser einen Rahmen geben. Die Versuchung liegt nahe, die Digitale Trans­forma­tion in der IT-Strategie zu definieren. Doch die IT hat lediglich eine unter­stützende Rolle im Unternehmen.

Die Transformation ist hingegen wesentlich weit­reichender. Von ihr kann alles betroffen sein – von den Prozessen über die Produkte bis zur Führung und Organisa­tion, der Wertschöp­fung und dem Geschäfts­modell.

„Die Digitale Trans­forma­tion ist ein Unternehmens­thema und gehört somit auf Unternehmens­leitungs­ebene voran­ge­trieben.“

Durch den weitreichenden Charakter der Trans­formations­strategie ergeben sich zahl­reiche Schnitt­stellen zu anderen Strategien. Die Wichtigsten sind hier sicherlich die Unternehmens­strategie, die Marketing- und Verkaufs­strategie sowie die IT-Strategie. Letztere schon aufgrund dessen, dass sie das Fundament der Trans­forma­tion darstellt.

Mit dem Festlegen einer Digital­strategie ist auch zu bestimmen, wo die Trans­forma­tion gesteuert wird. Je nach Unternehmens­grösse, Organisa­tions­struktur und digitalem Wissen kann sich das unter­scheiden. Die Steuerung liegt aber sicher nicht in den Abteilungen, sondern muss in der Unternehmens­leitung statt­finden.

Umsetzung – von der Theorie zur Praxis

Unternehmen erreichen oft ihre strategischen Ziele nicht oder nur partiell. Der Hauptgrund liegt meist in der mangelnden Umsetzung und, dass die Ziele von der Organisa­tion und den Mitarbei­tenden nicht mitgetragen werden oder gar nicht bekannt sind.

Wichtig ist, es geht nicht alles und nicht sofort! Der Wandel in die digitale Welt braucht Zeit. Mit der Strategie wurde festgelegt, wie die digitalen Ziele erreicht werden sollen. Damit diese erreicht werden können, müssen ein paar Faktoren berücksichtigt werden. Im Wesent­lichen sind das die digitalen Kompetenzen im Unternehmen und eine Unternehmens­kultur, welche den Wandel erst ermöglicht und unter­stützt. Beides braucht Zeit, um entwickelt zu werden. Für die Umsetzung der Strategie gilt also: kleine Projekte, schnelle Erfolge.

„Think big, start small, learn fast!“

Beginnen Sie mit kleinen Projekten, welche schnell zu Erfolgs­erlebnissen führen. Das fördert die Einstellung und somit die Kultur zur Digitalen Trans­forma­tion. Ihr Unternehmen, die Mitarbei­tenden, müssen die Vorteile des Wandels spüren und mittragen.

Strategien mit der „Doppel-8“ erfolgreich umsetzen
Bei der Unternehmens­strategie hat sich unsere Methodik „Doppel-8“ bewährt. Diese ist für die Umsetzung von Digital­strategien optimal geeignet.

 
Digitales Wissen sind heute in der Geschäfts­leitung, und besonders im Verwaltungs­rat, Pflicht! Hierzu aber mehr in einem der nächsten Blog-Beiträge.

Wie steht es um die Digitale Trans­forma­tion in Ihrem Unternehmen? Wo läuft es bereits gut? Wo liegen bei Ihnen (noch) die Schwierig­keiten?

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